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Helga Heuters

Abschied von den Kindern

Da sitzt sie, die Pensionärin!

Nach 4 Jahrzehnten als Lehrerin und das auch noch überwiegend an der Orsbecker Schule nimmt Frau Heuters ihren Abschied. Am 30.1.2020 feierte sie mit allen Schülerinnen und Schülern, dem Kollegium, dem OGS-Team und einigen Eltern ihren Abschied von den Kindern. Einen Tag später, am 31.1. feierte sie mit den Erwachsenen.

Zum Auftakt im Multifunktionsraum zeigten die Kinder den Namen "Helga Heuters" in Einzelbuchstaben und Frau Wibbeke fielen ganz viele Adjektive zu den einzelnen Buchstaben ein, die sofort mit Helga Heuters in Verbindung gebracht wurden. Vom Kollegium hat sie auch die längste Zeit mit ihr zusammengearbeitet und durfte nach dem 2. Schuljahr meist ihre Klassen übernehmen. So gab es viel aus der gemeinsamen Zeit zu berichten. Aber nicht nur aus dieser Zeit, auch aus ihrer eigenen Schulzeit offenbarten die beiden den Kindern so manchen Kindheitsunfug.

Anschließend sagten die Kinder ein Gedicht auf, bei dem aus jeder Klasse ein Kind eine Strophe übernahm. Dabei gingen sie auf die 4 Jahrzehnte ein, in denen Frau Heuters "eine strenge, aber immer hilfsbereite Lehrerin war". Sie überreichten eine Schultüte mit Symbolen, guten Wünschen und Sprüchen von allen Kindern und auch von den Erwachsenen.

Gemeinsam wurde das Lied "Schön war die Zeit" gesungen. "Mathe, Deutsch, Musik, Hausaufgaben müssen sein",...Helga hat alles im Griff..." "Spülmaschine eingeräumt, Kaffee aufgeschäumt, Schokolade und Colorados, ...Wer füllt jetzt nur unseren Bauch?"

Apropos Süßigkeiten: Frau Heuters schenkte zum Abschied allen Kindern Süßigkeiten als kleiner Dank für diesen schönen Abschied.

Abschied von den Erwachsenen

Am nächsten Tag fand die offizielle Abschiedsfeier statt. Frau Heuters hatte viele ihrer Wegbegleiter/innen geladen: das Kollegium, ihre ehemaligen Kolleg/innen, das OGS-Team, einige (ehemalige) Eltern, den Förderverein, ...

Die stellvertretende Schulleiterin, Frau Ladleif, lobte die Einsatzfreude und die Verlässlichkeit der Kollegin Heuters sehr. Sie dankte ihr für die Selbstverständlichkeit, mit der sie immer bereit war, einzuspringen, "wenn es irgendwo brannte".

Auch der Fördervereinsvorsitzende, Herr Schmidt, ein Vetter von Frau Heuters, lobte ihr Engagement und ihren Kampf um jedes einzelne Kind. Er weiß, wovon er spricht, denn er selbst war schon Schüler bei Helga Heuters und seine beiden Jungs ebenfalls!


Natürlich haben auch die Kolleginnen und das OGS-Team für Helga noch einmal das Lied "Schön war die Zeit!" gesungen. Das gesamte Team überreichte ein Geldgeschenk, denn die Pensionärin wünscht sich eine Skulptur für den Garten.

In ihrer Abschiedsrede dankte Frau Heuters allen für die entgegengebrachte Hilfe und Unterstützung. "Ich habe viele Kinder und Eltern kommen und gehen gesehen. Nun gehe auch ich, aber nicht ganz, denn ich möchte in Zukunft noch mit 4 Stunden weiterarbeiten. Besonders dankte sie den Eltern der letzten Klasse, die ihr in Haus Wildenrath einen wunderschönen Abschied bereitet hatten.

"Wenn man geht, geht man nicht ganz!" Sie bleibt ihrer "geliebten" Schule noch mit einigen Stunden erhalten...

Bei einem Häppchen und einem Gläschen Sekt stand man an diesem Mittag noch lange zusammen, viele hatten sich länger nicht gesehen und so manches Anekdötchen über Kinder, Eltern, Kollegen aus alten Zeiten wurde erzählt.

Hier durfte man noch zusammen feiern, es gab noch kein Corona!!!

Frau Ladleif

Das sah gegen Ende des Schuljahres ganz anders aus. Das Schuljahr 2019/20 war sowieso schon ein unruhiges Jahr mit vielen Neuerungen, Veränderungen und Besonderheiten.

Dazu kam ab Aschermittwoch noch die Sondersituation durch das Corona-Virus, denn seitdem durften die Schülerinnen und Schüler nicht mehr ins Schulgebäude. Nur in den beiden letzten Wochen des Schuljahres waren alle Schüler wieder in der Schule, jetzt unter besonderen Bedingungen.

Dazu gab es auch noch gravierende Personalentscheidungen. Mit Beginn des Schuljahres begann Frau Ladleif als neue stellvertretende Schulleiterin an der Martinus-Schule. Und schon nach einem Jahr muss sie diese Stelle wieder aufgeben. "Dabei hatte man sich gerade aneinander gewöhnt!", wie sie selbst bei einer kleinen, ganz anderen Abschiedsfeier sagte, die jetzt draußen bei zum Glück schönem Wetter unter Einhaltung der Hygiene- und Abstandsregeln stattfinden musste.

Feiern in Corona-Zeiten ist nach wie vor schwierig, aber so ganz ohne wollte man doch nicht auseinander gehen. Frau Schotters als Schulpflegschaftsvorsitzende überreichte Frau Ladleif zum Abschied einen großen Blumenstrauß und bedankte sich für die geleistete Arbeit und die gute Zusammenarbeit in diesem Jahr.
Auch Herr Beckers als Ortsringvorsitzender und Ortsvorsteher, aber auch als Geschäftsführer des Fördervereins, dankte für die unkomplizierte und zuverlässige Zusammenarbeit im Sinne des Ortes und der Vereine, insbesondere im Interesse des Fördervereins. Auch er überreichte einen Blumenstrauß. Gleichzeitig entschuldigte er den Vorsitzenden, Herrn Schmidt.

Frau Scherrers und Frau Hohnen überreichten als Geschenke des Schul-Teams ein großes Rosenbäumchen und ein Outdoor-Kochbuch mit vielen Tipps fürs Kochen auf ihren Reisen. "Rosen passen ja", meinte Frau Ladleif auch dazu, "denn der Anfang in Orsbeck war durchaus dornig." Aber man hatte sich "zusammengerauft" und jetzt lief es eigentlich ganz gut, wie alle bestätigten. "Die Rosen blühen!"

Doch es gab noch mehr Abschiede:

Frau Dahlke, die Klassenlehrerin der 3 b, beginnt mit dem kommenden Schuljahr ihren Dienst an einer Schule in Heimatnähe. Herr Hlavsa als Kassierer des Fördervereins überreichte auch ihr ein kleines Blumengebinde, dankte für die geleistete Arbeit und wünschte für die Zukunft alles Gute.

Unsere Küchenfee, Frau Linden, hört leider auch auf. Auch sie bekam für ihre 5-jährige Tätigkeit in der Küche von Herrn Hlavsa einen Rosenbaum.

Frau Fuchsmann als Leiterin der OGS dankte Frau Linden ganz herzlich im Namen des gesamten Teams. Sie überreichte ein großes Trinkgefäß für zukünftige Feiern.

Genug der Worte...
Im Folgenden gab es einen kleinen Umtrunk und einen kleinen Imbiss, natürlich unter Beachtung aller notwendigen Abstands- und Hygiene-Regeln.

Auch die Schulleiterkolleginnen aus Birgelen, Frau Schillings, und aus Stadtmitte, Frau Eichler und Frau Platen, ließen es sich trotz der allgemeinen Hektik in den letzten Schultagen nicht nehmen, kurz "Tschüss" zu sagen. Frau Wingertzahn von der Grundschule Myhl ließ sich entschuldigen.

Die Tage, an denen man gemütlich zusammenstand und erzählen konnte, waren in diesem 2. Halbjahr eher rar. Vielleicht war es deshalb für viele noch lange gemütlich, denn das gesellschaftliche Beisammensein war in Zeiten von Corona ziemlich eingeschränkt.