Zirkus-Projektwoche


Bevor es mit den Aufführungen im großen Zirkuszelt so richtig losging, musste natürlich in den Gruppen erst einmal fleißig trainiert werden, damit die einzelnen Aktionen auch perfekt dargebracht werden konnten.
Deshalb haben wir in der Woche vom 23. - 27.9. geübt und geübt und nochmals geübt, denn "durch Üben wird man Meister"! Am Montag stellten sich zunächst die Leute vom Zirkus "Courage" vor. Sie erklärten auch, was wir machen könnten. Danach überlegten wir, was für uns am besten geeignet war oder was wir unbedingt lernen wollten.

In der OGS haben wir uns in einigen Gruppen und in einigen AG's auch auf die Zirkuswelt vorbereitet. Wir haben Clowns getöpfert, in der Textil-AG Clowns-Gesichter aus Wolle, Pappe und anderen Materialien gemacht, "Zirkus-Konfetti-Muffins" gebacken, Zirkusspiele, Jonglier- und Geschicklichkeitsübungen (auch mit Kastanien in der Natur-AG) entworfen, das Zirkuszelt gebastelt und auf den Schulhof gezeichnet. Außerdem haben wir uns schminken lassen.

Zwischendurch haben wir auch am Nachmittag unsere artistischen Aktionen geprobt.




Aufführungen


Am Freitag, dem 27.9.2019, war es dann soweit. Für diesen Tag waren gleich 3 Aufführungen geplant.

Am Morgen ging es mit der Generalprobe schon los. Dazu hatten wir den Kindergarten "Regenbogen" eingeladen. Eigentlich klappte es hier schon ganz gut.

Am Nachmittag, um 14 Uhr, fand dann die erste Aufführung statt. Viele waren gekommen, um uns und unser Können zu sehen. Eltern, Großeltern, sonstige Verwandte und Bekannte wollten miterleben, was wir in der Woche gelernt haben.

Gegen Abend, um 17 Uhr, zeigten die Schülerinnen und Schüler zum letzten Mal, jetzt schon sehr routiniert, die einzelnen Aktionen.

(Im Folgenden berichte ich von der Veranstaltung am Nachmittag.)




Die Hoola-Hoop-Kinder warteten schon ganz nervös auf ihren Einsatz.

Doch vorher begrüßte Frau Ladleif, die neue stellvertretende Schulleiterin, alle Besucherinnen und Besucher ganz herzlich. Sie freute sich besonders über den Besuch des Bürgermeisters der Stadt Wassenberg, Herrn Winkens.

Schnell zeigten 2 Kinder noch ein Plakat mit der Aufschrift: "Lieber klatschen statt klicken!"

Noch eine kleine Ansprache des Zirkusdirektors, ...

dann aber, endlich, stürmten die Hoola-Hoop-Kinder in die Manege. Mit Bauch, Beinen und Armen ließen sie die Reifen tanzen.





Nach diesem Auftritt war es so "schmutzig", dass die Manege gefegt werden musste. Ausgerechnet die Clowns sollten das erledigen. Aber wie das bei Clowns so ist, die haben natürlich nur Blödsinn im Kopf. Erst einmal fegten sie die Gesichter der Zuschauer in der ersten Reihe. Pech, wenn man so weit vorne sitzt! Im großen Mülleimer fanden sie ein Radio und sofort tanzten sie zur Musik von "Gangnam style". Immer wieder kam der Zirkusdirektor und ermahnte sie zur Arbeit. Einmal lernte der Hauptclown, ein Mädchen" schwimmen, mal saß er auf der Toilette (also auf dem Müllereimer). Schließlich aber jagte der Direktor alle Clowns mit einem Besen aus der Manege, doch kurz darauf jagten die Clowns ihn durch das Zirkuszelt...







Es folgten die Mädchen und Jungen am Ringtrapez. Dies war Akrobatik pur, es verlangte Körperbeherrschung und Schwindelfreiheit, denn die Artisten hingen "hoch in der Luft".



Die letzte Gruppe vor der Pause waren die Tellerdreher. Hierbei musste man wirklich den Rhymthus verstehen, um den Teller mit dem Stab oder mit dem Finger sich drehen zu lassen und weiter drehend sogar dem Nachbarn weiterzugeben oder sich damit auf den Boden zu legen, ohne dass der Teller fiel. Alle beherrschten die Technik ausgezeichnet.




Nach der 20-minütigen Pause, in der man Süßigkeiten, kalte Getränke, aber auch Hot Dogs zu sich nehmen oder sich einfach nur einmal kurz die Beine vertreten konnte, ging es mit der Hochseilbalance weiter. Auch hier durfte man wieder keine Angst vor der Höhe haben und musste sich sicher auf dem dünnen Seil bewegen können. Dazu sprangen einige Kinder noch in Reifen, gingen in die Hocke, spielten mit Tüchern, ...
Die Zuschauerinnen und Zuschauer sahen tolle Leistungen.




Schließlich erstürmten die Piraten unsere Manege. Nach kurzem Kampf nahmen sie den Kapitän und seine Mannschaft gefangen. Der Kapitän kam in die Piratenkiste, hatte aber vorher seinen Schatz in die Schatztruhe gelegt. Natürlich wurde die Piratenkiste von Schwertern durchbohrt, so dass man um das Leben des Kapitäns fürchten musste. Doch welche Überraschung? Der Kapitän war wie durch ein Wunder in der Schatztruhe gelandet und konnte befreit werden, ohne dass er eine Schramme abbekommen hatte.




Die nächste Gruppe erfreute das Publikum mit Bodenturnen und Pyramidenbau. Schnellen Radschlägen, teils mit einem Arm, folgten bis zu dreistöckige Pyramiden. Auch hier erbrachten die Akteure tolle Leistungen, wie die folgenden Bilder eindrucksvoll zeigen.




Es folgte der Tanz mit den Tüchern im Rahmen des Scharzlicht-Theaters.

(Die Effekte werden nur deutlich, wenn ohne Blitz fotografiert wird. Bei der Dunkelheit zeigen die Aufnahmen allerdings nur Schemen.)



Finale

Nun wurden alle Zuschauerinnen und Zuschauer gebeten, ihre Taschenlampen an den Handys anzuknipsen: das große Finale. Alle Schülerinnen und Schüler betraten noch einmal unter großen Applaus die Manege und verabschiedeten sich so voller Stolz für das Geleistete von allen, selbst froh darüber, dass alles so gut geklappt hatte.




Frau Ladleif war begeistert von dem, was die Schülerinnen und Schüler in der Woche gelernt und geleistet hatten. Sie dankte den Kindern für die tollen Aktivitäten, vor allem aber auch den Verantwortlichen des Kinderzirkus "Courage" ganz herzlich für ihr Engagement in der Woche und überreichte ihnen einen großen Blumenstrauß.

Aber auch die Schüler hatten noch ein Tansparent vorbereitet, auf dem in großen Buchstaben "Danke" stand und einige Schülerinnen und Schüler bedankten sich stellvertretend für alle.



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